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Bill Evans Soulgrass

Der Saxophonist Bill Evans trat der Miles Davis Gruppe 1980 bei, da war er gerade einmal 22 Jahre alt. Sechs gemeinsame Studioaufnahmen sowie einige Welttourneen mit Davis folgten in den späteren vier Jahren...

Maria BaptistBill Evans

ProTon bucht Bill Evans in Kooperation mit Tapstep European Agency.


Lineup:
Bill Evans - Saxophon, Keyboard, Gesang
Mitch Stein - Gitarre, Gesang
Ryan Cavanaugh - E-Banjo
Etienne Mbappe - Bass
Josh Dion – Schlagzeug


Daraufhin tourte Evans und nahm drei Alben zusammen mit John McLaughlin und dem Mahavishnu Orchester auf, spielte später mit Herbie Hancock, Lee Ritenour, Dave Grusin, Steps Ahead und Mick Jagger. Und so ganz „nebenbei“ sammelte er dabei auch noch ein paar Grammy’s ein.

Während seiner 20-jährigen Karriere als Solo-Künstler probierte der Saxophonist eine ganze Reihe an musikalischen Stilen aus und vermischte sie stilsicher – so u.a. traditionellen Jazz mit Rock, Hip-Hop, Jam, Fusion, Reggae, Brazilian und Slamming Funk.

Seit 1990 ist der Saxophonist beinahe ausschließlich mit seiner eigenen Band Soulgrass unterwegs, die im Schnitt beachtliche 100 Auftritte pro Jahr absolviert. Evans hat insgesamt 19 Soloalben eingespielt (inkl. seines aktuellen Albums “Dragonfly”) und zwei Grammy-Nominierungen für seine Solo-Veröffentlichungen einkassiert (für “Soul Insider” und “Soulgrass”).

Mit seiner Grammy-nominierten Einspielung „Soulgrass“ (2006) wagte er sich in noch abenteuerliche Gebiete vor, indem er Jazz, Funk und Bluegrass in ein nahtlosen und gänzlich einzigartigen Hybrid verschmolz, der die Quintessenz von amerikanischen Musikrichtungen abbildet.

Für „Soulgrass“ arbeitete Evans mit einer aufregenden und auserlesenen All-Star-Besetzung zusammen: Darunter Vinnie Colaiuta, Stuart Duncan, Jerry Douglas, Bela Fleck, Bruce Hornsby, John Scofield, Victor Wooten und Mark Egan.

Das Folgeprojekt „The Other Side of Something“ (2008) betrachtet Evans selbst als „Ausbau“ oder „Verlängerung“ von „Soulgrass“:

Ich habe stets versucht, die Musik an einen Punkt zu bringen, an der sie vorher niemals war. Gerade bin ich dabei, all die Möglichkeiten zu entdecken. Ich bin viel getourt, habe Banjo und Geige auch als Rhythmus-Instrumente eingesetzt. Nach und nach habe ich dann begonnen, neue Musik zu komponieren und bin beinahe übergesprüht vor Ideen. Eine davon war, das allererste Mal selbst auf meinem Album zu singen. Das Saxophon und die menschliche Stimme sind sehr ähnlich in ihrer Bandbreite und es kam mir wie eine ganz natürliche Sache vor, auch zu singen.
Bill Evans

Auf dem Album “The Other Side of Something” wird er musikalisch von Bela Fleck, Sam Bush, Richard Bona, Victor Wooten, Dennis Chambers, Chris Howes, Ryan Cavanaugh und Joel Rosenblatt unterstützt.

Das Live-Album „Van’s Joint“ (2010) beinhaltet acht von Bill Evans‘ Melodien, die er für die WDR Big Band (Köln) arrangiert und die auch von der Big Band eingespielt wurden. Mit dabei: Evans selbst, der Bassist Mark Egan und der Drummer Dave Weckl.

Über zwei Nächte lang wurden die Aufnahmen im Rahmen der Soulgrass-Tour (2008) in Deutschlang eingespielt. Die Auftritte und der Sound sind spektakulär und für Evans ist das Album Zeichen für eine einzigartige Zusammenarbeit, auf die er besonders stolz ist.

Nach der Tournee kehrte er zurück ins Studio und nahm das dritte und aktuelle Soulgrass-Album auf, welches den Titel „Dragonfly“ trägt. Aufgenommen wurde die CD zwischen April und Juni 2011 und die Besetzung für die Aufnahmen war wie folgt: Evans (sax, voc), Josh Dion (ein dynamischer Drummer und neuer Lead-Sänger), Ryan Cavanaugh (Banjo), Mitch Stein an der Gitarre, Clifford Carter am Keyboard und Andy Hess am Bass.

Beim Song „Tit for Tat“ hört man die folgenden Musiker: Bill Evans (tenor sax, voc), Co-Komponist Warren Haynes (guit), Keith Carlock (dr), Tim Lefebvre (b) und Danny Louis (hammond-B3).

Als weitere special guests sind auf „Dragonfly“ die folgenden Musikerkollegen zu hören: Die Gitarrenlegende Steve Lukather, Vaneese Thomas (background voc), John Medeski (org), Mickey Raphael (harmonica) sowie der Percussionist Roger Squitero.

Vier der Songs auf „Dragonfly“ schrieb Evans zusammen mit Josh Dion und sie haben eine gehörige Portion Rock und Soul mit abbekommen. Den Bluegrass-beeinflussten Song „Dirt Country Breakdown“ schrieb Evans gemeinsam mit Ryan Cavanaugh, die restlichen vier Songs schrieb er ganz für sich alleine.

Wie es von einer Evans-Veröffentlichung nun mal zu erwarten ist, so werden auch auf seinem aktuellen Album mehrere Musikstile miteinander verschmolzen, und das in einer überraschenden und umwerfenden Art und Weise. Auf „Dragonfly“ werden die Melodien vom Saxophon und von der Banjo angetrieben, als wären die beiden Instrumente die Lead-Gitarre.

Bei dem spannenden Titel-Track klingt es, als duellierten sich die beiden Instrumente. Evans sagt über sein aktuelles Album:

"Dragonfly" ist ein Schmelztiegel von verschiedenen Stilen, die besonders gut zusammen harmonieren. Ich arbeite mit Gitarre und Banjo nun schon seit über sechs Jahren, und jetzt sind wir an dem Punkt, an dem wir endlich einen ganz eigenen Sound entwickelt haben. Es ist Americana-meets-Soul-meets-Jazz, und das in einer ganz neuen musikalischen Sprache. Es gibt keine Grenzen und wir merken die begeisterte Reaktion des Publikums.
Bill Evans

Und über den eingespielten Gesang auf „Dragonfly“ äußert er sich wie folgt:

Josh Dion singt den Lead-Gesang und alle anderen singen Background. Da ist etwas in der menschlichen Stimme, was das Publikum besonders berührt. Etwas Urtümliches. Wenn die Leute Zeuge davon geworden sind, wie Josh Schlagzeug spielt und gleichzeitig singt, und das auf diesem fantastischen, hohen Level, so geben sie ihm für gewöhnlich bereits nach dem ersten Song standing ovations. Es ist wirklich beeindruckend. Es gibt nicht viel, was diese Band nicht erreichen kann. Dass diese Vision zum Leben erweckt wurde, ist wie ein Traum, der für mich war geworden ist.
Bill Evans

Das aktuelle Album „Dragonfly" ist eine beinahe süchtig-machende CD. Die Melodien und Gesänge bleiben lange im Kopf und sind dennoch komplex.

 

Bill Evans

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