MENÜ

Daniel Karlsson

Der schwedische Pianist Daniel Karlsson, Jahrgang 1973, gilt als einer der spannendsten europäischen Jazzmusiker. In vielerlei Hinsicht erinnert er an das legendäre Trio e.s.t., nicht zuletzt durch sein Album "Fusion for Fish", für das seine Band als "Swedish Radio Jazz Group of the Year 2014" ausgezeichnet wurde und die „Golden Disc 2015“ des schwedischen Jazz-Magazins OJ sowie den schwedischen Jazz Grammy 2015 gewann.

Die im April 2019 erschienene Kompilation-CD "So Far" enthält auch das Stück "Colouful Grey", eine Hommage an das als Europäische Kulturhauptstadt erwählte süditalienische Matera.
Im November 2019 brachte Karlsson sein sechstes Album "Fuse Number Eleven" bei Playground Music Scandinavia heraus. Dieses wurde in der letzten Februarwoche 2020 von der Internetplattform All About Jazz zum Jazzalbum der Woche gekürt.

Karlsson spielte bereits mit Größen wie Till Brönner, Nils Landgren, Viktoria Tolstoy, Rigmor Gustafsson, Ernie Watts und Peter Erskine. Er ist Gründungsmitglied von Oddjob und Mitglied der Magnus Öström Band. Voll ausgelassener Spielfreude mischt er Jazz, Soul und Pop; jedoch schwingt immer eine klare nordische Note mit. Das klingt in einem Moment nach klassischer Musik, im anderen nach Jazz, darauf nach elektronischer Musik – und plötzlich nach allem zugleich! Kreativität und Melodik in musikalischer Brillanz
.

Daniel Karlsson TrioDaniel Karlsson Trio

>>> Pressefotos

Daniel Karlsson Trio
Daniel Karlsson - Piano
Christian Spering - Kontrabass
Fredrik Rundqvist - Schlagzeug & Percussion


Im übersättigten Markt der Klaviertrios ragt sein ideenreiches Trio weit heraus. "Karlsson scheut nicht seine musikalischen Einflüsse einzubringen, ohne sich jedoch durch sie definieren zu lassen. Sein fesselndes Klavierspiel und seine kompositorische Note machen ihn zu einem der spannendsten zeitgenössischen Pianisten." (Ian Patterson, All About Jazz).
Sein 2016er Release "At the Feel Free Falafel" sorgte mit herausragenden Reviews und umfangreichem Airplay für große Aufmerksamkeit. Dasselbe galt auch für seinen vierten Titel „Ding Dong“, der 2017 veröffentlicht wurde. Ein Album, das seiner Band im Jahr 2018 eine weitere Nominierung für einen schwedischen Grammy als bestes Jazz-Album einbrachte.
Ungeachtet früherer Lorbeeren ging Karlssons beeindruckende Produktivität ungebrochen weiter. Fünf Jahre nach dem Debüt präsentierte er im Frühjahr 2018 sein fünftes Album mit dem passenden Titel "5". In sieben neuen Stücken erzählt das Trio Geschichten voller Kreativität und Melodik und beweist sich einmal mehr als eine Kraft, mit der man rechnen muss. Mastermind Karlsson verscuht die Grenzen des Piano-Trios auszuloten und muss erneut feststellen, dass es sie nicht gibt. Neben der gewohnt intimen Besetzung hat das Trio die Instrumentierung dieses Mal punktuell erweitert. Auf zwei Stücken ist Loredana Karlsson an der Violine zu hören. Christian Spering greift neben Kontrabass und Cello auch zu Dilruba und Teer Shehnai, zwei indischen Streichinstrumenten.
Die im April 2019 erschienene Kompilation-CD „So Far“ enthält auch das Stück „Colourful Grey“, eine Hommage an das zur Europäischen Kulturhauptstadt 2019 gekürte süditalienische Matera.
Im November 2019 wurde beim renommierten Label Playgrounds Music Scandinavia Karlssons Album „Fuse Number Eleven“ veröffentlicht. Weniger ist hier mehr: Elegant, reduziert und mitunter leise experimentell klingt das Trio auf seiner sechsten CD. Karlsson und seine hochkarätigen Mitstreiter wagen sich mit kluger Eleganz in die Grenzlande vor, wo sich klassischer Jazz vorsichtig an Klassik, Elektronik und indische Weltmusik annähert. Dass sich die Musiker teils bereits aus Studientagen kennen, ist unüberhörbar. Ebenso wie die Tatsache, dass sich das Trio keineswegs auf den bisher errungenen Lorbeeren ausruhen will, sondern offen für Neues bleibt.
Das unberechenbare »Walk On Earth« überrascht mit kreativer Gruselmusik und unerwarteten elektronischen Störgeräuschen und könnte durchaus den Soundtrack für einen intelligenten Horrorfilm bilden. Das souverän gelassene »1900« dagegen feiert die ruhige Schönheit und flirtet gekonnt mit sanften Elektroniksounds.