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Daniel Smith: BiographieDaniel Smith gilt mit seinen zahlreichen Auftritten und preisgekrönten Aufnahmen zu Recht als Pionier auf dem Gebiet seines Instruments, des Fagotts. Als der weltweit am häufigsten aufgenommene Fagottsolist reicht die Bandbreite seines Repertoires vom Barockkonzert bis zur zeitgenössischen Musik, worin auch Jazz, Ragtime und anderes genreübergreifendes Material einbegriffen sind.
"Endlich! Das Fagott betritt die Jazzbühne um
zu bleiben..." Smith ist somit der einzige Fagottist, der erfolgreich sowohl im klassischen Bereich als auch im Jazz tätig ist. Seine einzigartige Karriere ist dokumentiert in Artikeln von Fachmagazinen wie „Gramophone“, „Fanfare“, „Classical Music“, „Musical Heritage Review“, „Music And Musicians“, „American Record Guide“, oder „Classic CD“ und durch Features in weltbekannten Zeitungen wie der amerikanischen „New York Times“ oder der britischen „The Times“. Seine Auftritte als Solist im Rahmen von Konzertreisen, Festivals und in Jazzclubs umfassen klassische Rezitative, Jazzkonzerte mit seinem Quartett, klassische Concertos mit Orchester und seine äußerst beliebten, sowohl klassisches als auch Jazzrepertoire beinhaltenden Zusammenstellungen musikalischer Leckerbissen von Vivaldi, Elgar, Mozart und Verdi bis hin zu Duke Ellington, John Coltrane, Charlie Parker oder Dizzy Gillespie. Seines eigenständigen, markanten Sounds wegen schon oft als „Phänomen“ bezeichnet, gilt Daniel Smith in Jazzkreisen als der „Gerry Mulligan des Fagotts“, wohingegen man ihn in der Welt der Klassik gern den „Galway“ oder „Rampal“ des Fagotts bezeichnet. Die legendäre, historisch beispiellose Gesamtaufnahme aller 37 Fagottkonzerte von Antonio Vivaldi für ASV gilt in Kennerkreisen als bahnbrechend. Das Werk wurde von der Music Industry Association als „Best Concerto Recording Of The Year“ ausgezeichnet, erhielt vom Penguin Guide ein Drei-Sterne-Rating und einen Eintrag in die Jahresbestenliste des Magazins „Fanfare“. Jene Konzertaufnahmen mit dem English Chamber Orchestra und den Zagreber Solisten sollten Daniel Smith auf der Position als führender Solist seines Instruments etablieren. Smiths Aufnahmen mit dem Royal Philharmonic Orchestra und dem Caravaggio Ensemble für die White Line Reihe von ASV stellen eine innovative, genreübergreifende Zusammenstellung aus einzigartigen Interpretationen von Ragtime-Nummern, Opernauszügen und beliebten Standards dar. Eine dieser Aufnahmen wurde von der Station Radio 3 der englischen BBC mehrere Monate als morgendliche Erkennungsmelodie eingesetzt. Die kürzlich veröffentlichten Alben „Bebop Bassoon“ und „The Swingin’ Bassoon“ mit seinem hochgelobten Jazzquartett „Bassoon and Beyond“ ebneten dem Fagott den Weg in die Welt des Jazz. Weitere Aufnahmen von Daniel Smiths sind aktuell erhältlich auf den Labeln Vox, MHS, Crystal, KemDisc, Pearl, Spectrum, Cambria, Forum und Regis. Im Jahr 2005 eignete der legendäre Komponist und Arrangeur Robert Farnon seine letzte Komposition Daniel Smith zu – bei dem „Romancing the Phoenix“ betitelten Werk handelt es sich um ein Konzert für Fagott in drei Sätzen für Solofagott, Rhythmusgruppe und Sinfonieorchester. Das Titelblatt der von Warner Chapell herausgegebenen Noten zeigt Farnons Widmung an den „Amerikanischen Virtuosen Daniel Smith“. Premieren des Konzerts sind weltweit für das laufende Jahr 2007 und darüber hinaus in Planung. Ohnehin sind Smiths Auftritte stets gut für Premieren aller Art, so die Erstaufführung von Gunther Schullers „Konzert für Kontrafagott und Orchester“, für die Schuller mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet worden war, an der Amerikanischen Westküste, die Welturaufführung von Steve Grays „Jazz Suite für Fagott“ mit dem Welsh Chamber Orchestra, sowie Eröffnungskonzerte im New Yorker Lincoln Center und der Kopenhagener Tivoli-Konzerthalle oder – mit Jazzquartett – im Rahmen der Londoner Konzertreihe „Pizza On the Park“. Weitere Auftrittsorte waren die „Carnegie Recital Hall“, sowie – allesamt in London –, St. John’s (stilecht am „Smith Square“ gelegen), die „Wigmore Hall“ und die „BBC Concert Hall“. Smiths Aufnahmen werden weltweit in Buch- und Schallplattenklubs vertrieben und im Radio sowohl auf Klassik- als auch auf Jazzsendern gespielt. 2003 wurde Daniel Smith von Youth Music in Großbritannien zum „Botschafter des Fagotts“ ernannt. |
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