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Cymin Samawatie - Diwan der Kontinente

Der Diwan der Kontinente versteht sich als Plattform für Neue Musik des 21. Jahrhunderts, die aus der interkulturellen Begegnung entsteht.

Der Diwan verhandelt heutige Kultur im Medium des Klangs. Er wurde 2013 im Rahmen des Festivals "Die Nächte des Ramadan" unter der künstlerischen Leitung von Cymin Samawatie in Berlin gegründet. Gemeinsam mit dem Schlagzeuger und Produzenten Ketan Bhatti komponiert sie für das Ensemble.


Diwan der Kontinente - Trailer

Das Programm reicht von durchkomponierten bis zu frei improvisierten Werken mit Gesang in persischer, hebräischer, arabischer und deutscher Sprache. Die Besetzung umfasst 16 MusikerInnen mit Ursprüngen in Ländern wie dem Iran, Japan, China, Australien, dem Libanon, Israel, der Türkei, Deutschland und den USA.


Diwan der Kontinente - Dokumentation (21 min)

Die Sängerin und Komponistin Cymin Samawatie widmet sich mit dem Diwan dem Vorhaben eines transkulturellen Orchesters von Weltniveau in Deutschland. Musikalisch beteiligt sind Mitglieder der Berliner Philharmoniker sowie MusikerInnen aus der deutschen Jazzszene und an traditionellen Instrumenten. Die Kompositionen thematisieren die Begegnung der Kulturen in einer postmigrantischen Gesellschaft, die Suche nach Gemeinsamem, den Dialog zwischen unterschiedlichen Religionen und die Würdigung und Wertschätzung des menschlichen kulturellen Reichtums.

Der Diwan der Kontinente stellt sich Fragen: zu unserem Zusammenleben - zu ungehörtem Klang. Fragen wie: Ist Dunkelheit poetisch? Was erzählt komponierte Improvisation? Wo sind neue Tonsprachen? Wie klingen sie? Sind Grenzen ein Konstrukt der Vergangenheit? Brauchen wir sie im Heute? Wie ist der Klang Deines Herzens - wie der Klang meines Herzens? Wohin ziehen sie, wenn sie den Einklang finden? Hat Stille einen Klang? Ist er göttlich? Was ist Mystik? Welche Sehnsucht prägt mich? Wie lassen sich Grenzen austesten? Wie überwinden? Und: Wer sind wir im Heute?

Komponisten:
Cymin Samawatie (Iran/ Deutschland)
Kethan Bhatti (Indien/ Deutschland)

Gastkomponist (2014):
Arash Safaian (Iran/ Deutschland)

Mitglieder (2013 bis 2014):
Gesang hebräische Texte: Sveta Kundish (Israel/ Deutschland)
Gesang persische Texte: Cymin Samawatie (Iran/ Deutschland)
Gesang arabische Texte: Rabih Lahoud (Libanon/ Deutschland)
Geige: Marlene Ito, Berliner Philharmoniker (Japan/ Australien/ Deutschland)
Bratsche: Martin Stegner, Berliner Philharmoniker (Deutschland)
Bratsche: Martin von der Nahmer, Berliner Philharmoniker (Deutschland)
Cello: Knut Weber, Berliner Philharmoniker (Österreich/ Deutschland)
Cello: Anna Carewe, Berliner Philharmoniker (England/ Deutschland)
Kontrabass: Ralf Schwarz (Deutschland)
Oboe: Demetrios Karamintzas (USA/ Griechenland/ Deutschland)
Oboe: Dominik Wollenweber, Berliner Philharmoniker (Deutschland)
Sheng: Wu Wei (China/ Deutschland)
Bass-Klarinette & Elektronik: Milian Vogel (Deutschland)
Multiinstrumentalist (u.a. Kavalla, Duduk, Ney): Vladiswar Nadishana (Sibirien/ Deutschland)
Kanun: Esra Berkman (Türkei)
Koto: Naoko Kikuchi (Japan/ Deutschland)
Baglama: Nevzat Akpinar (Türkei/ Deutschland)
Oud: Alexander Lipan (Rumänien/ Deutschland)
Rubab: Larry Porter (USA/ Deutschland)
Marimbaphon & Vibraphon: Taiko Saito (Japan/ Deutschland)
Tombak, Percussion & Elektronik: Joss Turnbull (Deutschland)

Pressestimmen:

"Man hat selten so wenig klischeehafte Musik in einem solchen Rahmen gehört. Sagenhafte Stimmen und zeitlose Klänge. Die Künstler lassen sich in starker Weise aufeinander ein."
RBB Kulturradio, Januar 2014

"Samawatie setzt keine Harmonien, sondern sie montiert eine Partitur. Dafür ließ sie sich von den Künstlern unterschiedliche Improvisationen zuschicken. Diese akustischen Fragmente fügte sie dann zu einer Komposition zusammen. So wie die auf Persisch, Hebräisch und Arabisch erklingenden Gesangsstimmen schließlich ins Deutsche übergehen, so vereinen sich am Ende auch die unterschiedlichen Klangwelten zu einer Komposition. Aus dem babylonischen Sprachgewirr wird ein verständlicher Gesang und aus den Improvisationen ein interkulturelles Klangerlebnis. Aus Distanz Nähe schaffen, das ist es, was Cymin Samawatie und ihr Weltorchester machen."
Der Tagesspiegel, August 2013

"Sängerinnen mit persischen, türkischen und albanischen Wurzeln beleben die deutsche Jazzszene mit den Klang- und Sprachwelten ihrer Vorfahren. Zu den ersten Vertreterinnen der neuen Richtung gehört die 1976 in Braunschweig geborene Cymin Samawatie. Mit ihrem Quartett Cyminology hat Samawatie inzwischen Preise gewonnen und viele Länder bereist. Seit 2008 erscheinen Alben der Band beim Edel-Label ECM."
Spiegel online, Dezember 2011

 

Cymin Samawatie

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CD: Phoenix

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