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Pressestimmen: Jeff Berlin

Frankfurter Neue Presse 05.08.2003
Saddam im Hawaii-Hemd

Von Marcus Hladek

Jeff Berlins Trio tat beim "Jazz im Museum" sein Bestes, damit die Frankfurter eine gute Zeit hatten.

War Groucho Marx Jazzmusiker? Oder wurde er als Jeff Berlin, den viele für den besten Jazzsolisten am E-Bass halten, wiedergeboren? Zugegeben, mit der Musik der ersten Jazzmatinee dieses "Summer in the City" hat dies wenig zu tun. Mit Berlin als Performer schon. Wer ihn im Historischen Museums-Hof im Hawaii-Hemd, mit Brille, kauzigem Witz und Schnauzer agieren sah, wunderte sich nicht weiter über die locker-routinierten Frotzeleien zwischen "Saddam" Berlin und seinem asketenbärtigen Pianisten-Kontrabassisten Richard "Usama bin" Drexler, Thema: Wer hat's schwerer bei der Einreise am Flughafen? Drexler erwies sich übrigens als ähnlich virtuos wie Berlin selbst.

Noch "deutscher" als beim Namenstrio (Schlagzeug: Danny Gottlieb) ging es musikalisch zu. Berlins phänomenal lässiger Bass unternahm es beispielsweise, die fugale Komposition eines gewissen "John Brook" (Bach!) jazzig zu durchlöchern und melodiös zu färben. Noch mehr Höflichkeit zeigte er anfangs, als Italiens "Saxea Quartet" nach einem ordentlichen Auftritt ihm das Feld überlassen hatte, und er die lokalen Kirchenglocken inkorporierte. Ebenso viel Einfühlung bewies er gegen Ende mit seinem Stück "McCartney".


Frankfurter Allgemeine Zeitung
5. August 2003

"Kaum zu überbietender Kontrast im zweiten Teil des Konzerts: das Trio des Amerikaners Jeff Berlin, der das Erbe der großen Emanzipatoren des Elektrobasses, Jaco Pastorius und Stanley Clarke, auf der höchsten Stufe selbstverständlicher Geläufigkeit verwaltet. ... Florales Girlandenspiel vermischt er virtuos mit Akkorden, die Geschwindigkeit der melodischen Pickings nähert sich den Gitarrenmeistern John McLaughlin und Al DiMeola ..."
Ulrich Olshausen


Offenbach Post
5. August 2003

"Neben Stanley Clarke und Jaco Pastorius gilt Jeff Berlin als der virtuoseste Elektrobassist der internationalen Jazzszene. Der Amerikaner eröffnete jetzt die vom Frankfurter Mousonturm ausgerichtete Reihe "Jazz im Museum" mit einem fulminanten Konzert, das alle Spielarten des zeitgenössischen Jazz in das Klangbild integriert. ... Doch blieb es nicht bei der Demonstration purer Virtuosität. Wohl noch nie hat man eine Brahms-Sonate im Jazz-Arrangement gehört."
Joachim Schreiner


Frankfurter Neue Presse
25.6.2003

Die Götter der elektrischen Gitarre steigen herab

"Den 'Jazz im Museum' eröffnet am 3. August die 'Jeff Berlin Group' mit Italiens 'Saxea Quartet' als Vorgruppe. Bewegt sich das Saxofonquartett mit Humor in den Grenzbereichen von klassischem Jazz, Avantgarde, heimischer Folklore und 'ballroom', so ist Jeff Berlin der Gott der elektrischen Bassgitarre."
Marcus Hladek


Jeff Berlin - Drahtseil-Akte mit sicherer Landung
"Star-Bassist brannte Jazz-Feuerwerk im Turm ab"
Im Trio zu spielen, ist für viele Musiker eine Herausforderung. [...] Zufriedenheit war auch am Sonntag nach dem Konzert von Jeff Berlin im Jazz-Klub des Turms das vorherrschende Gefühl: Der rennommierte Bassist und seine beiden Kollegen hatten den vollen Saas zum Kochen gebracht [mehr]
(Remco Ubbels, Mitteldeutsche Zeitung, 28.1.2003)


Pressestimmen zu "In Harmony's Way"

Jeff Berlin - "In Harmony's Way"

The music on In Harmony's Way is challenging, and the virtuoso performances of each of the players are equal to the challenge. [...] You don't have to be a bass player to love this album, but if you are a bass player, you have to love it.
(Shaun Dale, www.cosmik.com)


Bei Jeff Berlins Musik bietet es sich an, den abgedroschenen Begriff der "energetischen Musik" wieder hervorzukramen: seine Platte wirkt so energiegeladen, daß sie einem fast "die Schuhe auszieht" - und dennoch: hier gibt es ruhige Passagen, locker swingende Stücke ebenso wie den für Jeff Berlin typischen treibenden Jazzrock. Und es wird nie langweilig [...] Die Gastmusiker sind ebenso zahlreich wie illuster - genannt seien Mike Stern, Dave Liebman, Gary Burton. Wer mehr herausfinden will, lasse sich einfach von Berlins Musik entführen ...
(Carina Prange, www.jazzdimensions.de)


Few would debate electric bassist/clinician, Jeff Berlin’s significance among the post-Jaco soloists in jazz and fusion. With his third solo effort, amid numerous endeavors with players such as guitarist George Benson, drummer Tony Williams, “The Brecker Brothers”, flutist Herbie Mann and many others of note, the monster bassist summons an all-star cast for his latest jazz-based project. [...] Simply stated, In Harmony’s Way is all about groovin’ in the fast lane. Recommended.
(Glenn Astarita, www.allaboutjazz.com)


"In Harmony's Way" is a CD with quite a few surprises. One is "Emeril Kicks it Up." I hear everything from down home blues, jazz and Sesame Street all rolled into one. I hope Emeril has listened to this tune. It really does "kick it" up a notch. It gets your feet moving and your head swaying and you can't stay seated. I know I didn't.
(Kim Tucker, www.jazzreview.com)


If you are looking for programmed, FM radio friendly jazz then look elsewhere. From the opening notes of "This Is Your Brain On Jazz" to the last notes of "A Place Of Know", the music is virtuosic, complex, vibrant and organic. [...] this recording shows Jeff on top of his game both as a player and a composer. And he has never sounded better.
(Jason J. Bundy, www.talkbass.com)


A New York-based pianist recently told me that he thought Jazz in "America" was on the decline. This record, and a few similar recently released, could be token a renaissance. [...] Pulsating behind, nay, leading all of this is Jeff Berlin. He has to be one of the best bass players I've heard in ages. [...] A thoroughly enjoyable album. I still can't get over the opening track, absolutely fantastic.
(Lawrence Brazier, www.jazznow.com)


Berlin’s own playing shows boundless resources of technical virtuosity leaving one in no doubt that this guy really is the best in the business on his instrument. And it’s not mere pyrotechnics that puts Berlin at the top of the tree- listen to ‘Heart of a Child’ for the most delicately musical bass picking you’ll hear today.[...] worth acquiring to hear a tight, sparkling band, intuitive improvisation and, above all, some very fine modern jazz.
(Darren Lee, www.birdpages.co.uk)

 

 

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