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Anne Czichowsky: Pressestimmen

Anne CzichowskyAnne Czichowsky

„Ihre Stimme bewegt, rührt an, ihre Diktion ist hinreißend unverstellt, offen wie ein aufgeschlagenes Buch,vollkommen unprätentiös, ehrlich, ganz einfach sie selbst. Ein Schatz.“
JAZZPODIUM, ALEXANDER SCHMITZ


Jazzpodium 10/14

Anne Czichowski & Sabine Kühlich

[S.1] [S.2]


Spiegel Online, So. 23.03.2014

Singer-Songwriter-Masche statt Jazz-Tradition

Tatsächlich ist das der Trend. "Grob geschätzt dürfte wohl höchstens noch jede zehnte Produktion, die unter dem Titel ,Vocal Jazz' subsumiert wird, das repräsentieren, was diese Musik im Kern ausmacht", urteilt das Fachblatt "Jazz Podium".

Der Kern des Jazzgesangs sind Improvisation, Rhythmusgefühl und Kommunikation mit der Begleitband; wichtiger als die Schönheit ist die Ausdrucksstärke einer Stimme. Zunehmend aber werden eingängige Melodien wichtig; auch Aussehen und Show scheinen mehr zu zählen als Gefühlstiefe. Jazz-Sängerinnen und -Sänger nähern sich im positiven Fall dem Singer-Songwriter-Format, im schlechteren dem Schlagergeschäft.

Wer anders tickt, fühlt sich als Außenseiter. "Es war für mich lange Zeit ein komisches Gefühl, heutzutage auf Bebop zu stehen", gestand Anne Czichowsky dem "Jazz Podium". Die 33-jährige Sängerin widersteht dem Hang ihrer Alterskolleginnen zur Singer-Songwriter-Szene und hält sich an das klassische Jazz-Repertoire. Dabei vokalisiert und betextet Czichowsky Instrumental-Soli - auf ihrem neuen Album unter anderem ein Chet-Baker-Solo von 1985. Absolut mitreißend!
Spiegel Online, Hans Hielscher


Stuttgarter Nachrichten, 26.02.2014

Jazz-Sängerin Anne Czichowsky: „Der Blues ist präsenter, als man das gerne hätte“

Die Jazz-Sängerin Anne Czichowsky stellt an diesem Mittwoch im Theaterhaus Stuttgart ihre neue CD „The Truth and Abstract Blues“ vor.

Frau Czichowsky, Sie präsentieren auch Ihr neues Album im Theaterhaus Stuttgart. Was verbindet Sie mit diesem Ort?

Das Theaterhaus ist einer meiner Lieblingsspielorte in Stuttgart. Ich habe schon das Releasekonzert meiner ersten CD dort gespielt. Werner Schretzmeier und sein Team haben den Jazznachwuchs aus der ­Region schon immer großartig unterstützt, auch als wir noch absolute Newcomer waren. Ich fühle mich im Theaterhaus sehr wohl, fast schon zu Hause, und ich weiß, dass dort immer alles bestens organisiert ist. Ich freue mich sehr auf das Konzert!

Bezieht sich der CD-Titel „The Truth and ­Abstract Blues“ auf ein Jazzalbum des Hardbop-Saxofonisten Oliver Nelson?

Ja, „More Blues and the Abstract Truth“ ist 1964 erschienen. Ein großartige Platte. ­Diese Komposition habe ich auf unserem Album betextet, die Platten von Oliver Nelson begleiten und faszinieren mich schon sehr lange.

Können Sie uns konkret sagen, was „abstrakter Blues“ bedeutet?

Ich habe dieses Wortspiel gewählt, weil es sehr gut zum Cover, einem Gemälde von Uli Schmidt, passt und weil alle Stücke der CD in irgendeiner Form mit dem Blues zu tun haben, ob nun harmonisch oder im übertragenen, textlichen Sinne. Die Texte und Themen der Stücke wie „Bluesette“, „Everytime We Say Goodbye“ oder „Idle ­Moments“ drehen sich allesamt um eher traurige Ereignisse im Leben, um Abschied, nicht erfüllte Wünsche, den Blues eben, der manchmal wahrer und präsenter ist, als man das gerne hätte.

Wie sind die Kompositionen entstanden?

Wie immer unter erschwerten Umständen! Ich habe das Album letzten Sommer konzipiert, fast schon nebenbei, da wir hier sehr beschäftigt waren mit unserer Initiative „Stuttgart braucht jungen Jazz“. Ich hatte mir die Sommermonate versucht freizuhalten, um in Ruhe arrangieren und schreiben zu können, aber es kommt eben immer anders, als man es plant. Somit war das Schreiben mein Urlaub von der restlichen arbeitsintensiven Zeit, was aber auch viel Freude gemacht hat.

Ihnen wurde kürzlich ein Lehrauftrag an der Stuttgarter Musikhochschule erteilt. Mit welchen Gefühlen haben Sie die Stelle angenommen?

Jetzt, da der Jazz- und Popstudiengang an der Musikhochschule Stuttgart erhalten bleibt, habe ich mich dann doch gefreut über diesen zweiten Lehrauftrag, ich bin ja seit fünf Jahren an der Hochschule für Musik Saar. Dadurch, dass ich selbst ein Ziehkind dieser Jazzabteilung bin, gewinnt dieser Lehrauftrag für mich eine besondere Bedeutung: Ich trete ja quasi in die Fußstapfen meiner ehemaligen Lehrerin Anika Köse, der ich erst mal gerecht werden muss. Ich habe sehr viel bei ihr gelernt.

Interview: Thomas Staiber


„Mit anspruchsvollem, handwerklich hervorragendem, inspirierten Jazz, der sich als veritabler Zaubertrank erweist, weil er sein Publikum fordert und belohnt, nicht nur einfach abgespielt werden kann, sondern wahrhaftig gehört werden muss. (…) Anne Czichowsky hat mit ihrer Band ein kluges, ja fast schon weises neues Album eingespielt, das unbedingt Beachtung verdient."
VOLKER DOBERSTEIN


"Wie ihre zweite CD-Veröffentlichung „Play on words“ eindrucksvoll beweist, handelt es sich bei der in der Schweiz geborenen und in Stuttgart lebenden Czichowsky um eine der technisch perfektesten Jazzsängerinnen inner- und außerhalb des Ländles.(…) Preiswürdig.“
JAZZTHING


„Play on words ist ganz und gar Anne Czichowskys Album, ihr Triumph und der einer Spitzenband (…) Anne Czichowsky singt wie eine ganze Band (…) Sie singt, wie Eric Dolphy spielt, wie eine Lerche über dem Kornfeld im Sommer.“
JAZZPODIUM, ALEXANDER SCHMITZ


“With Swiss-born Anne Czichowsky a brilliant vocal star is rising high above the European scene. (…) And this combo enthuses thanks to close-knit interplay, with its leader taking off on several stunning scat flights. The future seems very bright indeed for this remarkable voice!”
MARTIN DAHANUKAR, SWISS INFO


"Witz in der wendigen, präzisen Stimme. (...) Von dieser Stimme werden wir in Zukunft noch Einiges zu hören bekommen - hoffentlich."
SWISS RADIO DRS 2  


„Mit ihrer Stimme, die perfekt intoniert und mit viel Gespür phrasiert, ist Czichowsky nicht Solistin ihres Quintetts, sondern voll integriert als fünftes Instrument. Selten ist jemand dem Bebop so zu Leibe gerückt mit Scats und ideenreichen Vokaleinlagen. Czichowskys Gestaltungswille ist zu bewundern.“
JAZZ’N’MORE (Rezension „Play on words“)  


„Diese Stimme wird uns in Zukunft im Genre Jazz begleiten – Anne Czichowsky – den Namen sollten wir uns merken (…) „Play On Words“ vom Anne Czichowsky Quintett – da bleiben keine Wünsche offen. Eine ausdrucksstarke musikalische Darbietung. Preisverdächtig!“
MONSTERS AND CRITICS  


"Seit ihrer (Vor-)Namensvetterin Annie Ross hat man lange keine derartige Stimmband-Akrobatik erlebt wie bei Anne Czichowsky, Gewinnerin des »Jazzpreis Baden-Württemberg 2011«, begnadete Improvisatorin. Zudem kann sie Leidenschaft und emotionalen Tiefgang hörbar machen."
PETER STEDER (Rezension „Play on words“)


„Was Anne Czichowsky und ihre Band spielen, ist erstklassiger Mainstream, der wunderbar eingängig, aber keineswegs geglättet-kommerziell klingt. Die Musik lebt von der prickelnden Interaktion, aber natürlich von der Sängerin. Die zeigt, welch eine Bandbreite sie mit Überzeugungskraft und Lockerheit beherrscht (…)“
SÜDKURIER


„Eine wahre Vokalakrobatin mit imponierender Beweglichkeit und Treffsicherheit.“
SAARBRÜCKER ZEITUNG


„Derzeit tummeln sich in der internationalen Musikszene kommerziell höchst erfolgreich etliche Damen, die als Jazz-Sängerinnen bezeichnet werden, denen allerdings die Gabe von wirklich spontaner und kreativer Improvisation nicht beschert ist. Darin bleibt eben die legendäre Ella Fitzgerald (1917-1996) geradezu einzigartig. Mit ihren wortsinnfreien Scats improvisierte sie einst so unmittelbar wie die Instrumentalisten. Dies vermag Anne Czichowsky ebenfalls bestens. (…) Das unmittelbare Improvisieren bedeutet für die Badenerin eine künstlerische Notwendigkeit – und das ist gut so.“
HANS KUMPF, JAZZPAGES


„Bemerkenswerte junge Jazzsängerinnen gibt es einige, doch selten hört man eine, die den wortlosen, lautmalerischen Scat-Gesang derart exzellent beherrscht wie Anne Czichowsky. (…) Bei aller Brillanz und dem verblüffenden Können spielte sich Anne Czichowsky außerhalb der Soli nie in den Vordergrund, sondern war Teil ihrer Band, die aus hervorragenden Musikern bestand.“
BADISCHE ZEITUNG  


Midwest Records Entertainment, 14.3.2014

ANNE CZICHOWSKY QUINTET
"The Truth and the Abstract Blues"

DOUBLE MOON RECORDS 03/01/14

She goofs on Oliver Nelson, does a solid riff on Toots Thielemans and is an over all swinging jazz vocalist that knows how to hit all the right notes.

A jazz thrush in the classic mode, even when she's kicking it out on originals with slyly contemporary lyrics, Czichowsky is easy on the ears but more than musical comfort food. Tasty throughout nonetheless, this band swings with easy sophistication and Czichowsky has more of a handle on vocalese than too many of her contemporaries that try their hands at it. Solidly cooking throughout.

CHRIS SPECTOR

Lyra Musikmagasin, 12-2013

 

 

Anne Czichowsky

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